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Gesundheitsregionen_plus

Logo der Gesundheitsregion plus, geografischer Umriss Bayerns mit Schriftzug

Die Gesundheit der Menschen verbessern – das ist ein wichtiges Ziel der Bayerischen Gesundheitspolitik. Hierfür agieren verschiedene Akteure in unterschiedlichen Bereichen – landesweit wie auch auf lokaler Ebene, z. B. in interdisziplinären Netzwerken vor Ort. Mit dem Konzept der Gesundheitsregionenplus fördert und unterstützt der Freistaat Bayern diese kommunalen Netzwerke.

Stark vor Ort

Gestartet im Jahr 2015 gibt es inzwischen bayernweit 50 Gesundheitsregionenplus, bestehend aus 62 Landkreisen und kreisfreien Städten. Sie setzen sich für die Optimierung der regionalen Gesundheitsvorsorge und Versorgung, der Gesundheitsförderung und Prävention sowie der Pflege ein und gewährleisten dabei ein regionsspezifisches, bedarfs- und bedürfnisorientiertes Handeln. Die Zusammenarbeit der regionalen Akteure im sogenannten Gesundheitsforum und themenspezifischen Arbeitsgruppen wird durch landesseitig geförderte Geschäftsstellen in den Gesundheitsregionplus koordiniert und unterstützt.

Thematischer Dreiklang

Auf Basis der lokalen gesundheitlichen und pflegerischen Versorgungsstrukturen sowie der Präventionslandschaft nehmen die Gesundheitsregionenplus drei Handlungsfelder in den Blick: medizinische Versorgung, pflegerische Versorgung sowie Prävention und Gesundheitsförderung. Neben der Orientierung am regionalen Bedarf und der Kooperation der beteiligten Akteure sind die Verbesserung gesundheitlicher Chancengleichheit und die Steigerung gesundheitsbezogener Lebensqualität leitende Handlungsprinzipien in allen Gesundheitsregionenplus.

Prävention und Gesundheitsförderung im Blick

Zur Beratung und Unterstützung der Gesundheitsregionenplus ist im LGL eine Fachliche Leitstelle eingerichtet worden. Bei Fragestellungen zur Prävention und Gesundheitsförderung arbeiten die Fachliche Leistelle und das ZPG im LGL eng zusammen. Es ergeben sich auf lokaler Ebene zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den Arbeitsbereichen des ZPG: Gesundheitsregionenplus setzen gesundheitliche Schwerpunktthemen des StMGP um oder können eine beratende Funktion im Landesprogramm für die gute gesunde Schule einnehmen. Bereits zwölf Gesundheitsregionenplus sind dem kommunalen Partnerprozess „Gesundheit für alle“ beigetreten und setzen sich intensiv mit dem Auf- und Ausbau von integrierten kommunalen Strategien zur Gesundheitsförderung, so genannten „Präventionsketten“ auseinander. Darüber hinaus bietet das ZPG ein umfangreiches Angebot an Fortbildungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ebenso wie für Kooperationspartner und
-partnerinnen.

Das Engagement der Gesundheitsregionen_plus

Die Auswahl gibt einen Überblick derzeitiger Aktivitäten im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung:

Titelseite des Flyers mit Sporttreibenden und Logos

© Landkreis Kulmbach

Mehr Bewegung im Alltag - trotz Distanz

Seit April 2021 läuft die Kampagne „Da geht was! – EHRENAMTLICH – SPORTLICH – KREATIV“ des Landkreises Kulmbach. Über den digitalen Bildungsatlas des Landkreises Kulmbach können sich Bürger*innen schnell einen Überblick verschaffen und unkompliziert kreative Ideen, Angebote und Ansprechpartner*innen für mehr Bewegung im Alltag finden. Regionale, zum Teil ehrenamtlich organisierte digitale bzw. kontaktlose Bewegungs- und Sportangebote werden gebündelt. Weiterlesen

Ausschnitt der offiziellen Partnerprozess Logos, 9 Vierecke im Quadrat angeordnet, davon 3 grüne und 6 blaue

Gesundheit für alle - auch in Pandemie-Zeiten?

Der „Kommunale Partnerprozess Gesundheit für alle“ stellt auf www.inforo.online Aktivitäten und Erfahrungen verschiedener Partnerkommunen vor. Die Beiträge geben spannende und informative Einblicke in den Umgang mit den derzeitigen Herausforderungen. Teil 8 der Beitragsreihe beleuchtet die Aktivitäten und Kapazitäten in der Corona-Zeit im Landkreis Weilheim-Schongau. Weiterlesen

Bunt angemalte Hände von Kindern und Erwachsenen mit lächelnden Gesichtern auf den Handflächen

© iStock.com/RomoloTavani

Beitritt der Gesundheitsregion_plus Stadt und Landkreis Ebersberg zum kommunalen Partnerprozess

Die Gesundheitsregionplus Ebersberg ist am 5. November 2019 dem Partnerprozess "Gesundheit für alle" des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit beigetreten. Weiterlesen

Kampagnenmotiv junger Mann mit Frage 'One-Night-Stand: wie spießig ist es, über Safer Sex zu reden?'

© StMGP

Let´s talk about STI - sexuell übertragbare Infektionen ansprechen, erkennen, behandeln

Gesundheitsregionen_plus beteiligen sich am Jahresschwerpunkt-Thema des Gesundheitsministeriums - mit dabei die Gesundheitsregionplus Regensburg. Am Mittwoch, 06.11. bietet die Geschäftsstelle der Gesundheitsregionplus gemeinsam mit dem ärztlichen Kreisverband Regensburg eine Ärzte-Fortbildung zum Thema an. Mehr auf der Seite der Gesundheitsregionplus Regensburg

Nahaufnahme eines Mikrofons, stehende Personen und Plenum im Hintergrund

© iStock/brazzo

Fachtagung „Stadtplanung und Gesundheit“

Die Gesundheitsregionenplus Erlangen-Höchstadt & Erlangen, Fürth und Nürnberg luden in Kooperation mit dem Institut für Geographie der FAU Erlangen-Nürnberg und dem Stadtplanungsamt Nürnberg am Mittwoch, 25. Juli 2018, zur Fachtagung „Stadtplanung und Gesundheit“ ein.

Dokumentation der Veranstaltung

Gesundheit & Stadtplanung – Umweltgerechtigkeit, Partizipation, Chancengleichheit – Tagungsband der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit am ZPG

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