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IBK-Preis für Gesundheitsförderung und Prävention

Logo der Internationalen Bodensee-Konferenz

Gesundheitsförderung und Prävention im Bodenseeraum stärken, Beispiele guter Praxis länderübergreifend bekannt machen und den fachlichen Austausch fördern: Das sind die Ziele des Preises für Gesundheitsförderung und Prävention der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK). Die Koordination des Wettbewerbs für Bayern liegt beim Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung.

Die Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung wächst. Finanzierbare Ideen für innovative, nachhaltige und multiplizierbare Projekte in diesen Bereichen sind gefragt. Aus diesem Grund schreibt die Internationale Bodenseekonferenz seit dem Jahr 2001 den IBK-Preis für Gesundheitsförderung & Prävention aus – um Best Practice-Beispiele über die Länder- und Kantonsgrenzen hinaus bekannt zu machen und zu würdigen. Projekte, die Impulse geben, die zum Ideen- und Erfahrungs­aus­tausch anregen; weitere Wettbewerbsrunden folgten in den Jahren 2005, 2008, 2010, 2013 und 2016.

7. IBK-Preis
für Gesundheitsförderung und Prävention 2019

2019 verleiht die Internationale Bodenseekonferenz (IBK) zum siebten Mal den IBK- Preis für Gesundheitsförderung & Prävention. Ausgezeichnet werden innovative und multiplizierbare Projekte im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention, die mit angemessenem Aufwand umgesetzt wurden. Erstmalig wird der Preis in den drei Kategorien „Ehrenamtliches Engagement“, „Kreativität“ sowie „Nachhaltigkeit“ vergeben.

Mit der Prämierung beispielgebender Projekte und Aktivitäten soll der Ideen- und Erfahrungsaustausch unter Akteurinnen und Akteuren aus dem Bodenseeraum angeregt und gefördert werden.

Wer kann mitmachen?

Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen, Initiativgruppen und Organisationen wie etwa Schulen, Gemeinden, Firmen, Stadtteilinitiativen, Vereine oder Gesundheitsämter aus dem IBK-Gebiet, also aus Vorarlberg (A), Baden-Württemberg und Bayern (D), dem Fürstentum Liechtenstein (FL) sowie den Kantonen Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, St.Gallen, Schaffhausen, Thurgau und Zürich (CH).

Welche Projekte können eingereicht werden?

Ihr Projekt ist im Themenbereich der Gesundheitsförderung und Prävention angesiedelt und wird oder wurde im IBK-Gebiet realisiert. Bereits abgeschlossene Projekte liegen nicht länger als zwei Jahre zurück. Projekt-Ideen, die noch nicht realisiert wurden, können nicht eingereicht werden.

Was gibt es zu gewinnen?

Als Preisgeld sind für die Sieger jeder Kategorie 3.000 € ausgeschrieben. Darüber hinaus werden alle Nominierten zu einer Fachtagung am 10. April 2019 in Bregenz eingeladen, an der sie das eingereichte Projekt Fachkolleginnen und -kollegen präsentieren werden. Die Nominierten werden ebenfalls zum internationalen Fachsymposium in Bregenz am 11. April 2019 eingeladen, bei dem alle nominierten Projekte einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Wie kann ich mich für den Preis bewerben?

Wie kann ich mich für den Preis bewerben?

Unter www.ibk-gesundheit.org finden Sie das Bewerbungsdokument. Füllen Sie dieses aus und senden es zusammen mit Ihrer Projektdokumentation wie Konzept, Projektplan, Auswertung, Publikationen und anderem Informationsmaterial auf elektronischem Weg oder per Post an Ihre nationale Koordinationsstelle. Bewerber aus Bayern senden die Unterlagen an:

Bayerisches Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung im
Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Marietta Hartmann
Pfarrstraße 3
80538 München
E-Mail: zpg@lgl.bayern.de
Telefon: 09131 6808-4502

Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2018.

Wie geht es weiter?

Pro IBK-Mitgliedsland werden von den jeweiligen Länderjurys bis zu zwei Projekte je ausgeschriebener Kategorie für den 7. IBK-Preis nominiert. Aus diesen nominierten Projekten kürt eine internationale Fachjury die Gewinnerinnen und Gewinner. Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Preisverleihung findet anlässlich des 7. IBK-Symposiums für Gesundheitsförderung und Prävention im Bodenseeraum am Donnerstag, den 11. April 2019 im Festspielhaus Bregenz statt.

Gesundheitsförderung nach WHO

Gesundheitsförderung  zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Mass an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen.Um ein umfassendes körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden zu erlangen, ist es notwendig, dass sowohl einzelne als auch Gruppen ihre Bedürfnisse befriedigen, ihre Wünsche und Hoffnungen wahrnehmen und verwirklichen sowie ihre Umwelt meistern bzw. sie verändern können. In diesem Sinne ist die Gesundheit als ein wesentlicher Bestandteil des alltäglichen Lebens zu verstehen und nicht als vorrangiges Lebensziel.