PROTECT – Professioneller Umgang mit technischen Medien
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Das Programm PROTECT zielt inhaltlich darauf ab, Risikofaktoren der Entstehung einer Medienabhängigkeit bei Jugendlichen zu reduzieren. Das Projekt ist wirksamkeitsevaluiert und insbesondere die Umsetzung bei Jugendlichen, die bereits intensiv digitale Medien nutzen, zeigt große Effekte.
In schulbasierten Workshops sollen Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren, die intensiv digitale Medien nutzen, für ihren Computerspiel- und Internetgebrauch sensibilisiert und ein gesunder Umgang mit digitalen Medien gefördert werden.
Inhalte des Projekts
Mit den Schülerinnen und Schülern wird in vier Doppelstunden in vier aufeinanderfolgenden Wochen anhand von Fallbeispielen erarbeitet, wie eine Medienabhängigkeit entsteht und welche Möglichkeiten Jugendliche haben, dies zu verhindern. Dabei wird auf die häufigsten Problembereiche Bezug genommen, die mit der übermäßigen Mediennutzung in Zusammenhang stehen:
- Langeweile und motivationale Probleme
- Leistungsangst und Prokrastination
- Unsicherheit im Sozialkontakt
- Dysfunktionale Emotionsregulation
Ziel ist es, hilfreiche Alternativen zu erarbeiten, die Jugendlichen Spaß machen (Aktivitätsaufbau) und belohnend wirken. Darüber hinaus sollen hilfreiche Strategien erarbeitet werden, um negative Denkmuster und unangenehme Gefühlszustände zu verändern, basierend auf kognitiv-verhaltenstherapeutischen Techniken. Dadurch soll der Kompensationszwang durch exzessive Mediennutzung verhindert werden.
Programm und Durchführungsmanual wurden an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg entwickelt. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier:
https://protect-mediensucht.de/
Fachkräfteschulung: PROTECT – Professioneller Umgang mit technischen Medien
- Montag, 05.10.2026 – Dienstag, 06.10.2026
Details und Informationen zur Anmeldung.

