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15. Bayerischer Präventionspreis

Das Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege den 15. Bayerischen Präventionspreis ausgeschrieben. Unter dem Motto "Gesundheit stärken, Lebenswelten gestalten" wird damit die Erfolgsgeschichte fortgesetzt, in der beispielhafte Initiativen und herausragende Präventionsprojekte bekannt gemacht werden.

Der Bayerische Präventionspreis zeichnet besondere Leistungen aus, er fördert innovative Ideen und ihre Umsetzung, gibt Anregungen für neue Aktivitäten und knüpft das landesweite Netzwerk Prävention immer enger. Machen Sie auch Ihr Projekt zum Teil dieses Netzwerks!

Gesucht: Erfolgreiche Projekte für mehr Gesundheit

Gesundheitsförderung und Prävention sind erfolgreich, wenn sie das persönliche Verhalten und die Lebenswelt nachhaltig gesundheitsorientiert verändern. Sie eröffnen Chancen und Möglichkeiten in jedem Lebensalter und in allen Lebensbereichen: in Familien, in Kindertageseinrichtungen, in Ausbildung und Arbeitswelt, in Einrichtungen für Senioren und Pflege, in der Freizeit, in Stadtteilen, Gemeinden und Landkreisen. Aus all diesen Bereichen und darüber hinaus sind Projekte im Wettbewerb um den Bayerischen Präventionspreis willkommen! Dies schließt auch Projekte ein, die in früheren Jahren schon einmal im Wettbewerb dabei waren und in der Zwischenzeit erfolgreich weiterentwickelt wurden.

Einsendeschluss für die Bewerbungen um den 15. Bayerischen Präventionspreis war der 16. August 2019. Eine Fachjury bewertet die eingereichten Projekte nach der Originalität der Projektidee, der Aktualität und Bedeutung des Themas, der methodischen Umsetzung, nach Hinweisen zur Wirksamkeit, Nachhaltigkeit und Multiplizierbarkeit. Die Entscheidungen der Jury sind nicht anfechtbar.

Preisverleihung

Die feierliche Preisverleihung wird im Dezember 2019 stattfinden.

Wer konnte teilnehmen?

Zum Wettbewerb um den 15. Bayerischen Präventionspreis  waren Städte und Kommunen, Gesundheits-, Jugend- und Sozialämter, Kindertagesstätten und Schulen, Krankenkassen, Verbände, Vereine, Einrichtungen der Seniorenarbeit, Selbsthilfegruppen, Firmen, Initiativen und Einzelpersonen eingeladen.

Eingereicht werden konnten Projekte, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Das Projekt befasst sich mit Gesundheitsförderung und Prävention in einer der vier nachfolgend genannten Kategorien.
  • Das Projekt wurde in Bayern entwickelt und realisiert.
  • Die Planungsphase ist abgeschlossen, das Projekt läuft seit mindestens sechs Monaten. Ist das Projekt bereits beendet, liegt das Ende nicht länger als 18 Monate zurück.
  • Ausschließlich gewinnorientierte Projekte können nicht berücksichtigt werden.

Der 15. Bayerische Präventionspreis wurde in vier Kategorien ausgelobt:

  • Prävention in Familie, Kindertagesstätte und Schule
  • Prävention in Ausbildungsstätte und Betrieb
  • Prävention im Alter
  • Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit

In jedem dieser Themenbereiche wird ein Preis verliehen. Die Jury des Bayerischen Präventionspreises behält sich darüber hinaus vor, für besondere Leistungen weitere Projekte mit Belobigungen auszuzeichnen.

Gesundheit gewinnt!

Der 15. Bayerische Präventionspreis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert, die unter den Preisträgern der vier ausgelobten Kategorien vergeben werden.

Willkommen im Netzwerk Prävention!

Die ausgezeichneten Projekte und weitere Projekte des Wettbewerbs werden nach Maßgabe der Jury aufgenommen ins „Netzwerk Prävention“, die landesweite Projektdatenbank, die aus den Wettbewerben um den Bayerischen Präventionspreis erwächst. Mit rund 600 Projektberichten ist sie schon heute ein wertvolles Register für alle, die Präventionspläne schmieden, Anknüpfungspunkte oder Kooperationspartner suchen.

Hinweis zur EU-Beihilferelevanz von Preisgeldern

Das Preisgeld wird von der Europäischen Kommission als staatliche Beihilfe angesehen und  als sog. Allgemeine De-minimis-Beihilfe im Jahre 2019 ausgezahlt. Dabei darf ein Beihilfebetrag von 200.000 Euro in drei Steuerjahren pro Unternehmen/Empfänger nicht überschritten werden. Grundlage hierfür ist die Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission über die Anwendung der Art. 107 und 108 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-Minimis Beihilfen (Amtsblatt EU L 352, 24.12.2013, S. 1 De-Minimis Verordnung).

Die EU-Beihilferegelung findet Anwendung auf gewerbliche oder selbständig tätige (z.B. freiberufliche) Antragsteller. Privatpersonen sind von der Beihilferegelung ausgenommen.

Bei Überschreitung des relevanten Beihilfehöchstbetrages ist eine Auszahlung des Preisgeldes nicht möglich.

Der Preis kann widerrufen werden, wenn der Preisträger sich als des verliehenen Preises als unwürdig erweisen sollte.