Gesundheitliche Chancengleichheit in Kitas

Als Lebenswelt 3- bis 6-Jähriger bieten Kindertageseinrichtungen günstige Voraussetzungen zur Gesundheitsförderung, häufig allerdings ohne Berücksichtigung der besonderen Bedingungen von Kindern aus sozial schwierigen Verhältnissen. Wie können diese Kinder erreicht werden? Unser Fortbildungsangebot will pädagogische Fachkräfte in ihrem Engagement für gesundheitsorientierte Prävention für Kinder aus sozial prekären Situationen stärken.

Das Konzept „Gesundheitliche Chancengleichheit für alle Kinder“

"Motivation", "Vorurteile", "Eltern als Partner" und "Vernetzung" sind die bisherigen Themen der Fortbildungseinheiten ("Module"), die im Rahmen der Fachgespräche Gesundheitliche Chancengleichheit entwickelt wurden und die allen Kindertageseinrichtungen in Bayern zur internen Fortbildung vorliegen. Diese wurden auf Fachtagungen in allen bayerischen Regierungsbezirken diskutiert und praxisnah gemeinsam weiterentwickelt. Die Neuauflage der Handreichung 2015 wurde unter Mitwirkung weiterer Experten und Wissenschaftler um zwei Module und weitere Beiträge ergänzt "Gesundheitsförderung beim pädagogischen Personal" und "Migration und Flucht".

Gesundheitliche Chancengleichheit für alle Kinder

Band 5 der Schriftenreihe des ZPG

Handreichung für die pädagogische Arbeit in Kindertagesstätten

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Die Fachgespräche Gesundheitliche Chancengleichheit

Die Fortbildungsinhalte für das pädagogische Personal in Kitas wurden entwickelt von Sozialwissenschaftlern, pädagogischen Fachkräften, Vertretern von Trägern der Freien Wohlfahrt und der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V. im Rahmen der Fachgespräche Gesundheitliche Chancengleichheit. Ziel dieser im Jahr 2008 ins Leben gerufenen Treffen, die seit 2013 vom Bayerischen Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung (ZPG) geleitet werden, ist es, den Zusammenhang zwischen Gesundheitschancen und sozialer Benachteiligung und deren Beeinflussung durch Prävention in die Fortbildungsangebote der Träger von Kindertageseinrichtungen für pädagogische Fachkräfte zu integrieren.