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Qualitätsentwicklung

Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung sind von großer Bedeutung, um Gesundheitsförderung und Prävention wirksam zu gestalten. Verschiedene Instrumente stehen dafür zur Verfügung; in der Arbeit vor Ort kann zudem der Aufbau von Kompetenznetzwerken die Qualität der Arbeit stärken. Das ZPG fördert den Austausch und den Wissenstransfer zu diesem Thema.

Maßnahmen der Qualitätssicherung tragen dazu bei, gesundheitsbezogene Aktivitäten weiter zu verbessern, gute Arbeit zu dokumentieren und die Zufriedenheit aller Beteiligten zu erhöhen. Für Kooperationen und Förderungen spielt der Nachweis von Qualität oft eine entscheidende Rolle.

Unverzichtbar für die Entwicklung und Nutzung von Qualitätsmaßnahmen sind Kenntnisse zu diesbezüglichen Bedarfen in der Praxis. Was lässt sich gut in den Arbeitsalltag integrieren? Was hilft, die geleistete Arbeit sichtbar zu machen? Wie lässt sich die Wirksamkeit von Aktionen bestimmen? Die Entwicklung passgenauer Verfahren für verschiedene Settungs und Arbeitssituationen fördert die Akzeptanz der Maßnahmen und trägt dazu bei, dass Qualitätssicherung nicht als zusätzliche, belastende Arbeitsaufgabe empfunden wird.

Der (Weiter-)Entwicklung von Qualität messen sowohl der Bayerische Präventionsplan als auch das bundesweite Präventionsgesetz eine hohe Bedeutung zu. Das ZPG konnte bereits für einige Themenbereiche eine Plattform für Information und Vernetzung zu Fragen der Qualitätsentwicklung bieten:

Qualitätsentwicklung im Setting "Frühe Kindheit"

Im Rahmen des bundesweiten Projekts "Gesundheitsförderung in Lebenswelten - Entwicklung und Sicherung von Qualität" hat Bayern den Schwerpunkt auf die frühe Kindheit gelegt. Welche Bedarfe die Fachleute der Koordinierenden Kinderschutzstellen, der Frühen Hilfen und der Kindertagesstätten für die Qualitätssicherung ihrer Arbeit haben, wie Netzwerke vor Ort gestärkt werden und wo Fortbildungsbedarf für Multiplikatoren besteht, untersucht das ZPG im Rahmen des von der BZgA geförderten Projekts. Eng eingebunden ist dabei die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit des ZPG.

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Qualitätsentwicklung in der Adipositasprävention in Kindertagesstätten

Rund 3 % der Kinder in Bayern sind zu Schulbeginn stark übergewichtig (adipös), etwas weniger als im Bundesdurchschnitt. Wie Kindertagesstätten dazu beitragen können, einer übermäßigen Gewichtszunahme und Übergewicht im Kindesalter wirksam vorzubeugen, will das ZPG mit Förderung der BZgA untersuchen. Das Projekt „Qualitätsentwicklung am Beispiel der Adipositasprävention in Kitas unter der Nutzung der Kooperationsstruktur des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit“ startet im Herbst 2015.

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Qualitätsentwicklung in der Suchtprävention

Qualität in der Suchtprävention lässt sich dadurch erreichen, dass bei suchtpräventiven Maßnahmen Prinzipien der Evidenzbasierung beachtet werden. Die Fachkräfte in der Praxis sollten kontinuierlich zur Kenntnis nehmen, was an Evidenzwissen aus Forschung und Praxis bereits vorliegt und dieses systematisch nutzen. Eine Unterstützung dabei können die Standards, die die bayerischen Suchtpräventionsfachkräfte gemeinsam festgelegt haben, bieten.

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Fachtagung "Qualität in der Suchtprävention"

„Evidenz schaffen für die Wirksamkeit suchtpräventiver Maßnahmen“ war das Motto der gemeinsamen Fachtagung des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 2013. Die bundesweit dritte Tagung zur Qualität in der Suchtprävention hatte die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Praxis ebenso zum Thema wie den wissenschaftlichen Blick auf Projekte aus der Praxis, die zielorientierte Projektplanung, erfolgreiche Kommunikation über bewährte und neue Wege und die Arbeit in Netzwerken.

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