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Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit

Gesundheitliche Chancengleichheit Bayern

Gesundheitsbezogene Prävention für Menschen in sozial benachteiligten Lebenslagen zu stärken und damit ihre Gesundheitschancen zu verbessern, ist Ziel der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit im ZPG. Sie setzt die Arbeit fort, die im "Regionalen Knoten Bayern" zwischen 2006 und 2012 in der Landeszentrale für Gesundheit e.V. geleistet wurde, weiterhin als Mitglied im bundesweiten Netzwerk, dem Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit.

Aufgaben und Ziele

Die Kordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit entwickelt Themen, unterstützt die Qualitätsentwicklung, identifiziert Good Practice-Projekte und führt sie in Projektdatenbanken zusammen, landesweit (Projekte in Bayern) wie auch bundesweit (www.gesundheitliche-chancengleichheit.de). Sie fördert Koorperation und Vernetzung durch interdisziplinären Fachtagungen, Fortbildungen und Arbeitsgruppen, durch Zusammenarbeit mit Trägern der Freien Wohlfahrtspflege und deren Landesarbeitsgemeinschaft, mit Kommunen, Landkreisen, dem Öffentlicher Gesundheitsdienst, Sozialversicherungen und anderen. Schwerpunkte unserer Arbeit sind derzeit:

  • die Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit in Kindertageseinrichtungen
  • die Unterstützung des Partnerprozesses "Gesund aufwachsen" in Bayern
  • das Thema "Armut und Krankheit"

Auf Bundesebene ist die bayerische Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Mitglied des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit. Zielgruppen der Arbeit sind Menschen in Lebenssituationen mit sozialer Benachteiligung; überdurchschnittlich häufig davon betroffen sind Kinder und Jugendliche, Alleinerziehende, ältere Menschen, Langzeitarbeitslose und Menschen mit Migrationsgeschichte.

Prof. Dr. Elisabeth Pott,Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, und ZPG-Leiter Martin Heyn

Seit November 2013 ist das Bayerische Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung Mitglied im bundesweiten Kooperationsverbund: Die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Prof. Dr. Elisabeth Pott, und ZPG-Leiter Martin Heyn unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung in Berlin.

zur Dokumentation der Veranstaltung:
11. Kooperationstreffen

 

Der Kooperationsverbund gesundheitliche Chancengleichheit

Erfolgreiche Gesundheitsförderung basiert auf einer abgestimmten Strategie von Aufklärung, Beratung, Kompetenzentwicklung und strukturellen Maßnahmen. Die konkreten Maßnahmen müssen vor Ort greifen und den Menschen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld („Setting“) begegnen. „Gesund leben“ muss als selbstverständliche Handlungsmaxime in den Alltag integriert werden, wie dies bereits modellhaft von vielen engagierten Akteuren und an vielen Orten in der Bundesrepublik umgesetzt wird.

Mit der Entwicklung, Prävention und Gesundheitsförderung deutlich zu stärken, wie von Bundestag und Bundesrat, allen politischen Parteien und vielen Nichtregierungsorganisationen gefordert, sowie den gesetzlichen Anforderungen aus § 20 SGB V, einen Beitrag zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen zu erbringen, steigt der Bedarf, erfolgreiche Ansätze bekannt zu machen, Akteure zu vernetzen und koordinierte Problemlösungsstrategien zu entwickeln. Um diese Chancen zu nutzen und um positive Ansätze zu verstärken, müssen Netzwerke der Gesundheitsförderung entstehen. Die vorstehend Unterzeichnenden erklären daher, auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung bei sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen eng zu kooperieren und ihre Aktivitäten gemeinsam zu verstärken.

aus der Kooperationserklärung, Essen, 27. Oktober 2005

Mehr zu den Mitgliedern und zur Arbeit des Kooperationsverbundes erfahren Sie in einem Video (Bild unten anklicken)

Startbild für Video über den Kooperationsverbund