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ZPG-Newsletter – Juli 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

der ZPG-Newsletter ist zurück! Ab sofort versorgen wir Sie wieder regelmäßig mit Nachrichten aus der Prävention und Gesundheitsförderung. Gerne geben wir Neuigkeiten auch aus Ihrem Arbeitsbereich auf diesem Weg weiter: Ihre Beiträge sind willkommen unter zpg@lgl.bayern.de!

Bei Fragen stehen wir Ihnen stets gern zur Verfügung!

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr ZPG-Team

Inhalt

Bayerisches Forum AIDS-Prävention: „Herausforderungen durch Zuwanderung und Flucht“

Logo Wir freuen uns sehr über den diesjährigen Anmeldungs-Rekord! Am 06. und 07. Juli 2016 stehen in Fürstenried die Themen Zuwanderung und Flucht im Fokus. Beleuchtet werden etwa die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen unter aktuellen Bedingungen, sexualethische Konzepte des Islams und interkulturelle Kompetenz bei schambehafteten Themen in der Beratung. Vorstellungen erfolgreicher Angebote wie „Helfen ist positiv – Muttersprachliche HIV-Aufklärung bei Migrant/innen“ und „Zanzu“ ergänzen den Themenschwerpunkt. Aktuelle Informationen, beispielsweise zu Infektionskrankheiten und zur Bayerischen HIV-Testwoche 2016, runden das Programm ab. Und natürlich steht auch dieses Forum ganz im Zeichen der Fortbildung, des fachlichen Austausches und der Vernetzung der Fachkräfte!

www.mitsicherheitbesser.de

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Neue Ausstellung! „KinderSprechStunde“

Drei AusstellungstafelnDie Wanderausstellung „KinderSprechStunde“ ist im Rahmen des Jahresschwerpunktes des Bayerisches Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege entstanden und macht auf die Situation von Kindern mit psychisch kranken Eltern aufmerksam. Diese Kinder berichten in der Ausstellung in Bildern und Geschichten von ihrer oftmals sehr belasteten familiären, emotionalen und sozialen Lage. Die Kinder leiden nicht nur unter den Veränderungen in der Familie, sondern haben zudem selbst ein erhöhtes Risiko, eine psychische Erkrankung zu entwickeln. Doch auch belastete Kinder können zu gesunden Erwachsenen werden. Angehörige können helfen, indem sie den Kindern beistehen und ihre Ressourcen fördern. Regional verfügbare Hilfsangebote sind hierbei oft sehr hilfreich. Daher werden diese in der Ausstellung vorgestellt.

Über das ZPG ist die Ausstellung kostenlos ausleihbar.

www.aktiv-schauen.de/ausstellung

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Partnerprozess „Gesundheit für alle“

Kinderhand wird gehaltenWir gratulieren den beiden neuen bayerischen Mitgliedern, der Gesundheitsregionplus Erlangen-Höchstadt und Erlangen sowie der Gesundheitsregionplus Bamberg, ganz herzlich zu ihrem Beitritt zum Partnerprozess „Gesundheit für alle“!  Der bundesweite Partnerprozess unterstützt Kommunen beim Aufbau und der Umsetzung von integrierten kommunalen Gesundheitsstrategien („Präventionsketten“). Diese dienen als Grundlage, um ein gesundes und chancengerechtes Leben von Menschen jeden Alters zu fördern. Die in der Kommune verfügbaren Unterstützungsangebote werden gebündelt und über die Lebensphasen hinweg aufeinander abgestimmt. Dadurch können die zur Verfügung stehenden Mittel noch wirkungsvoller eingesetzt und wichtige Voraussetzungen für gesunde Lebensbedingungen – unabhängig von der sozialen Lage – geschaffen werden. Der Partnerprozess unterstützt die Zusammenarbeit und Vernetzung in Kommunen und stärkt einen gemeinschaftlichen Lernprozess sowie den fachlichen Austausch zur Förderung der Gesundheit von Menschen jeden Alters über Ressortgrenzen hinaus.

Sie sind herzlich eingeladen, auch mit Ihrer Gemeinde, Gesundheitsregion, Stadt oder Ihrem Landkreis beizutreten und von diesem tragfähigen Netzwerk zu profitieren! In Bayern werden Sie dabei von der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit begleitet.

www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/partnerprozess

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Neue Infoseite zur Jugend-Vorsorgeuntersuchung: „Dein Ticket zur J1“

Mädchen mit UntersuchungsformularDie „J1“ ist ein wichtiger und kostenfreier Rundum-Gesundheitscheck für Jugendliche von 12 bis 14 Jahren. Der Kinder- und Jugendarzt oder der Hausarzt führt die Untersuchung durch und nimmt sich Zeit für die Fragen und Probleme der jungen Leute – selbstverständlich vertraulich. So können eventuelle Gesundheitsrisiken frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Das dazugehörige Modellprojekt „Dein Ticket zur J1“ untersucht in den Landkreisen Landsberg am Lech, Mühldorf am Inn und Rhön-Grabfeld, wie mehr Jugendliche für die Vorsorgeuntersuchung motiviert werden können. Dazu wird sie auf verschiedenen Kanälen beworben. Besonders ansprechend ist eine neue Infoseite für Jugendliche und ihre Eltern: www.j1-untersuchung.de. Diese lädt unter anderem mit einem animierten Video zur J1 ein.

„Dein Ticket zur J1“ ist ein Projekt des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und wird finanziert durch Gesund.Leben.Bayern.

Erster „Bericht zur psychischen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen in Bayern“

Titelseite Drogen- und SuchtberichtIm Rahmen des Fachtages „Psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen“ am 8. Juni stellte Gesundheitsministerin Melanie Huml einen Bericht über die psychische Gesundheit der 2,1 Mio. Kinder und Jugendlichen im Freistaat vor. Der Bericht enthält eine Vielzahl von Daten aus dem Versorgungsgeschehen und zeigt neben den wichtigsten Störungsbildern bspw. auch Risiko- und Schutzfaktoren auf, die für die Prävention und Gesundheitsförderung besonders wichtig sind. Er ist sehr empfehlenswert, besonders, wenn Sie eine Aktion zum ersten Jahresschwerpunktthema des Bayerischen Gesundheitsministeriums, der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, planen.

Aus dem Bericht: Essstörung: ca. 11.000 Jugendliche in Bayern haben eine ambulante Diagnose

Wussten Sie, dass Essstörungen zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter zählen? Mädchen sind weitaus häufiger betroffen, doch auch bei den Jungen nehmen die Krankheitszahlen zu. Magersucht und andere Essstörungen haben viele Ursachen, ein bedeutender Risikofaktor ist das gesellschaftlich geprägte Schlankheitsideal. Dem können wir etwas entgegen setzen: Prävention, die jungen Menschen ein positives Bild ihres eigenen Körpers vermittelt, ist unschätzbar wertvoll!

Mehr: www.bestellen.bayern.de Stichwort "Bericht zur psychischen Gesundheit".“

Druckfrisch: Drogen- und Suchtbericht 2016

Titelseite DrogenberichtDie Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, stellte kürzlich den Drogen- und Suchtbericht 2016 vor. Wie jedes Jahr bietet auch der aktuelle Bericht neue Informationen zur Situation in Deutschland und präsentiert eine Fülle an Informationen aus Studien und Projekten zu legalen Suchtmitteln, illegalen Drogen und Verhaltenssüchten. Während der Bericht 2015 u.a. das Thema Crystal Meth in den Mittelpunkt stellte, lautet das diesjährige Thema: Computerspiel- und

Internetabhängigkeit. Im Drogen- und Suchtbericht 2016 wird erläutert, dass mehr als eine halbe Mio. Menschen in Deutschland als onlinesüchtig gelten. Eine große Zahl problematischer Nutzer kommt noch hinzu. Präventionsmaßnahmen, die den Menschen dabei helfen, eine gesunde Balance zwischen Online- und Offlineleben zu entwickeln, sind hier wichtig.

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