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Über starke Familien zu gesunden Kindern

18. Oktober 2018

Gesundheit und Armut

Kinder haben das Recht auf ein gesundes Aufwachsen und auf gute Entwicklungsbedingungen in unserer Gesellschaft. Dennoch erleben vor allem die 20 % der Mädchen und Jungen, die in (relativer) Armut groß werden, erhebliche Einschränkungen für ihre gesamte gesundheitliche und persönliche Entwicklung, beispielsweise bezogen auf Wohnraum und Umfeld, soziale Kontakte und Freizeitangebote, Bildungsmöglichkeiten, Gesundheit und gesundheitsbezogenes Verhalten. Diese wirken sich häufig bis weit in das Erwachsenenleben aus.

Frühe Hilfen und Armut

Die Frühen Hilfen können Anwalt für diese Familien sein und sie dabei unterstützen, dass ihre Kinder einen Weg aus der Armutsspirale herausfinden. Welchen konkreten Beitrag hierzu die Frühen Hilfen mit ihren Angeboten und Netzwer- ken leisten können, soll auf dieser Kooperationstagung erörtert werden.

Tagungsprogramm

Nach Fachvorträgen und einer Podiumsdiskussion arbeiten die Teilnehmenden in Workshops u. a. zu folgenden Fragen:

  • Wie können Familien in Armutslagen beteiligt werden?
  • Wie müssen armutssensible Angebote gestaltet sein?
  • Welchen Beitrag können die Netzwerke Frühe Hilfen leisten?

Voraussichtlich Mitte/Ende August 2018 veröffentlichenwir das Tagungsprogramm auf www.fruehehilfen.de und informieren über die Anmeldemöglichkeit.

Kooperationspartnerinnen und -partner
Für diese Veranstaltung hat sich ein breites Bündnis vieler Partnerinnen und Partner aus dem Gesundheitsbereich und der Kinder- und Jugendhilfe zusammengeschlossen:

  • Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ)
  • Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ)
  • Bundesarbeitsgemeinschaft Gesundheit & Frühe Hilfen
  • Bundesärztekammer
  • Deutsche Gesellschaft für Kinder und Jugendmedizin (DGKJ)
  • Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ)
  • Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH)
  • Weitere Institutionen und Verbände sind angefragt …

Zielgruppe

  • Entscheiderinnen und Entscheider auf den unterschiedlichen Ebenen in Bund, Ländern und Kommunen
  • Mitarbeitende der Koordinierungsstellen Frühe Hilfen in den Ländern und Kommunen
  • Mitglieder der wissenschaftlichen Fachgesellschaften und der Berufsverbände
  • Vertreterinnen und Vertreter der öffentlichen und freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe
  • Vertreterinnen und Vertreter des Gesundheitswesens

Damit alle Teilnehmenden sich angemessen einbringen können, haben maximal 150 Personen die Möglichkeit, die Fachtagung zu besuchen. Um die vielen verschiedenen Perspektiven der unterschiedlichen Akteure bei der Umsetzung der Frühen Hilfen berücksichtigen zu können, wird der Zugang u. a. nach Versorgungsbereichen kontingentiert erfolgen.

Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenlos