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Glücksspielen: Warum wird aus einem Freizeitspaß eine psychische Störung?

26. November 2014

5. Veranstaltung der Vortragsreihe 2014 der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen

Die meisten Menschen haben zumindest einmal in ihrem Leben an einem Glücksspiel teilgenommen (Casino, Spielautomaten, Lotto, Poker u. ä.) und etwa 50% der Deutschen in den letzten zwölf Monaten. Nur ein kleiner Prozentsatz von etwa 1% der Spieler weist eine akute klinische Störung auf (pathologisches Glücksspielen nach DSM-IV). Doch warum ist das so? Der Vortrag stellt zur Beantwortung dieser Frage zunächst mögliche Ursachen für pathologisches Glücksspielen vor. Dazu wird der Forschungsstand zu zentralen Risikofaktoren des pathologischen Glücksspielens wie Impulsivität, anfängliche Gewinnerfahrung und Komorbidität vorgestellt. Im zweiten Teil erfolgt der Versuch einer inhaltlichen und zeitlichen Integration dieser Faktoren in ein übergreifendes Erklärungsmodell. Aus diesem Modell werden Implikationen für die frühzeitige Erkennung und Prävention pathologischer Entwicklungen beim Glücksspielen dargestellt. Weiterhin werden Forschungslücken aufgezeigt.

Referent:
Prof. Dr. Gerhard Bühringer, IFT Institut für Therapieforschung, München

Datum:
26.11.2014

Uhrzeit:
17:30 - 19:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Regierung von Schwaben
Rokokosaal
Fronhof 10, 86152 Augsburg

Maximale Teilnehmerzahl: 60

Teilnahmegebühr:
keine

Allgemeine Hinweise:
Für den Besuch der Veranstaltung wurden bei den verschiedenen Kammern (BLAEK und BLAK) Fortbildungspunkte beantragt. Die Veranstaltungsreihe wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert.

Weitere Informationen unter:
www.bas-muenchen.de/veranstaltungen/allgemeine-hinweise.html