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Fachtagung zum Thema Aufmerksamkeitsdefizit-/-Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

21. November 2014

"Gemeinsam mit Expertinnen und Experten möchten wir Deutungsmuster und Handlungsstrategien diskutieren, die die betroffenen Kinder und Jugendlichen wie auch Beteiligte (ErzieherInnen, Lehrkräfte, Eltern) gleichermaßen unterstützen und entlasten."

aus der Einladung:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Aufmerksamkeitsdefizit-/ -Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist mit 4,8 % eine der am häufigsten diagnostizierten Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland (Huss, Holling, Kurth, & Schlack, 2008).

Die Versorgungsangebote variieren stark hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit und Qualität. In Expertenkreisen wird heftig und kontrovers diskutiert, welche Hilfen für Kinder und Jugendliche mit der Diagnose ADHS angemessen sind. Eltern, Lehrkräfte, MitarbeiterInnen (psycho-) sozialer Dienste und vorschulischer Einrichtungen fühlen sich angesichts der alltäglichen Probleme im Leben und im Umgang mit den Betroffenen oft hilflos und allein gelassen. Die Gabe von Stimulanzien kann auf der Symptomebene eine schnelle Verhaltensveränderung herbeiführen, die von allen Beteiligten als deutlich entlastend erlebt wird. Dennoch darf nicht außer Acht gelassen werden, dass auffälliges und störendes Verhalten Ausdruck unterschiedlicher Problemlagen sein kann, die eine differenzierte Betrachtung und ggf. umfassende Intervention erforderlich machen.

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten möchten wir Deutungsmuster und Handlungsstrategien diskutieren, die die betroffenen Kinder und Jugendlichen wie auch Beteiligte (ErzieherInnen, Lehrkräfte, Eltern) gleichermaßen unterstützen und entlasten.

  • Wie ist ADHS zu verstehen?
  • Welche Hilfen brauchen die betroffenen Kinder und Jugendlichen?
  • Welche Unterstützung benötigen ErzieherInnen, PädagogInnen und Eltern im Umgang mit den Betroffenen?
  • Welche Hilfen stehen im und für den Landkreis Main-Spessart zur Verfügung?

Im Rahmen der Tagung möchten wir uns mit den unterschiedlichen Positionen auseinandersetzen und aus den verschiedenen Blickwinkeln der beteiligten Professionen und Disziplinen an gemeinsamen Handlungsstrategien arbeiten.

Bitte um Anmeldung

Um uns die Organisation zu erleichtern, richten Sie bitte Ihre Zu- bzw. Absage bis spätestens Freitag, den 4. November 2014 an das

Bezirkskrankenhaus Lohr
Sekretariat Ärztlicher Direktor
Frau Bärbel Stiehler
Am Sommerberg
97816 Lohr a. Main
Tel. 09352-503-30001
baerbel.stiehler@bezirkskrankenhaus-lohr.de
www.bezirkskrankenhaus-lohr.de