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Workshop "Starker Wille statt Promille"

07. Oktober 2013

Eine Veranstaltung im Rahmen der Würzburger Fachtagung für Kinder- und Jugendpsychiatrie & Kinder- und Jugendhilfe. Die 15. Veranstaltung dieser Reihe steht unter dem Titel „Ich komme davon nicht los…! – Süchtiges Verhalten bei Kindern und Jugendlichen".

Was heißt es süchtig zu sein? Welche zuverlässigen Informationen bestehen in Bezug auf die Häufigkeit und die Erscheinungsformen von Sucht im Kindes- und Jugendalter? Welche Rolle spielen Vorgänge im Gehirn eines süchtigen Heranwachsenden? Und welche Möglichkeiten bestehen im Hinblick auf Prävention und Therapie von stoffgebundenen und nicht-stoffgebundenen Süchten? Im Rahmen der diesjährigen Tagung sollen die oben genannten Fragen ausführlich erörtert und anhand von Beispielen Erklärungs- und Lösungsmöglichkeiten dargestellt werden ... Während bei den Vorträgen theoretische Hintergründe und aktuellste Forschungsbefunde präsentiert werden, sollen in den Workshops zudem auch praxisnahe Elemente dargestellt werden.

Starker Wille statt Promille:
Entscheidungen treffen, einen eigenen Weg finden

In Workshop 4 stellt Projektkoordinatorin Elke Hoffmann (ZPG) das Programm "Starker Wille statt Promille", kurz "SWSP" vor.

SWSP will erreichen, dass Jugendliche ihren Alkoholkonsum reflektieren und sich verantwortungsbewusst verhalten. Dafür setzt es auf ganz persönliche Entscheidungsfragen und lässt junge Leute mit Hilfe neuer Medien ihren eigenen Weg finden. Interaktive Videoclips von, für und mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind das zentrale Medium des Programms. Sie machen Alkohol zum Thema, entweder in vorbereiteten Clips zum Anschauen und Weiterdiskutieren oder über die Produktion eigener Geschichten, die im „SWSP-Kanal“ auf der Internetplattform YouTube mit anderen im Projekt geteilt werden. Mehr darüber unter starker-wille-statt-promille.de

Der Workshop macht mit dem Projekt und den vorhandenen Materialien vertraut und zeigt die verschiedenen Möglichkeiten auf, wie mit „Starker Wille statt Promille“ gearbeitet werden kann, denn das Projekt ist flexibel einsetzbar, je nach Zielgruppe, Zeitrahmen etc. Der Workshop bietet die Möglichkeit, sich auf diesen neuen Ansatz in der Prävention mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen einzulassen, gemeinsam Dinge zu probieren, zu diskutieren und Fragen zu beantworten.

Informationen zur Fachtagung und Anmeldung zum Workshop: wuerzburger-fachtagung.de