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Fachtagung „Qualität in der Suchtprävention“

Figuren auf Netzwerk aus Linien
© Revier A GmbH, Essen

Fachtagung "Qualität in der Suchtprävention"

Gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit die dritte Fachtagung „Qualität in der Suchtprävention“ ausgerichtet. Expertinnen und Experten aus allen Bundesländern waren im Juni 2013 zu Gast in Augsburg.

Evidenz schaffen für die Wirksamkeit suchtpräventiver Maßnahmen

Die Augsburger Veranstaltung am 24. und 25. Juni 2013 knüpfte an die Fachtagungen "Qualität in der Suchtprävention" 2009 in Düsseldorf und 2011 in Dresden an. Der Titel dieses dritten Forums zum Thema ist Motto und Auftrag zugleich: "Evidenz schaffen für die Wirksamkeit suchtpräventiver Maßnahmen". Es geht um die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Praxis ebenso wie um einen wissenschaftlichen Blick auf Projekte aus der Praxis, um effiziente, zielorientierte Projektplanung, um erfolgreiche Kommunikation über bewährte und neue Wege und nicht zuletzt um die Arbeit in Netzwerken: welche Möglichkeiten, welche Grenzen gibt es? Darüber diskutierten rund 100 Fachkräfte aus ganz Deutschland.

Die Fachtagung eröffneten Peter Lang, Leiter der Abteilung themen- und zielgruppenspezifische Aufklärung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), und der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Dr. Andreas Zapf. Die Beiträge des Forums sind in einer Dokumentation zusammengefasst, die 2014 erscheint.

Die Themen

Einführungsvortrag

Evidenz und Evidenzgewinn für die Wirksamkeit suchtpräventiver Maßnahmen
Prof. Dr. Julika Loss, Medizinische Soziologie, Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin, Medizinische Fakultät der Universität Regensburg

Workshops

  • Maßnahmen planen, Wirkungen messen
    Dr. Wolfgang Haß, BZgA, Köln
    Luitgard Kern, Landratsamt Erlangen-Höchstadt, Gesundheitsamt
  • Zielorientierte Projektplanung: Wirksamkeit steigern
    Angela Böttger, Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen, Hannover
  • Wie kommt Evidenz in die Praxis?
    Dr. Anneke Bühler und Johannes Thrul
    IFT Institut für Therapieforschung, München
  • Suchtprävention öffentlich kommunizieren: eine Frage der Haltung? Kommunikation als Qualitätsmerkmal
    Kerstin Jüngling und Christina Schadt, Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH (i.G.)
    Sylvia Seider-Rosenlehner, Landratsamt Passau, Präventionsfachstelle - SG Gesundheit
  • Netzwerkarbeit: Formen, Möglichkeiten und Grenzen
    Dr. Hans-Jürgen Hallmann, ginko Stiftung für Prävention, Landeskoordinierungsstelle Suchtvorbeugung NRW
    Gerda Schmieder, Landschaftsverband Rheinland, Köln
  • Neue Zugangswege nutzen: Von ersten Schritten zur qualitätsgesicherten Nutzung sozialer Netzwerke
    Sabine Kowalewski, Prävention Herzberg
    Michaela Goecke, BZgA, Köln
  • Gender und Gender Diversity als Qualitätskriterium: Alles neutral?
    Dr. Barbara Weißbach, Interkulturelle Personalentwicklung, IUK Dortmund
    Anke Schmidt, Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH (i.G.)

Infopoints

  • Dot.sys, das Dokumentationssystem der Suchtvorbeugung
    Ingeborg Holterhoff-Schulte, Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen, Hannover
  • PrevNet, das Fachportal der Suchtvorbeugung
    Axel Budde, BZgA, Köln