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„Legal Highs – legal, illegal, nicht egal“

21. März 2016

„Völlig abgehoben oder sternhagelvoll und nichts von den Behörden zu befürchten? Geile Idee! Um böse Nebenwirkungen muss man sich kaum sorgen, da alle Produkte natürlich oder pflanzlich sind.“

Solche und ähnliche Werbesprüche finden sich auf vielen Online-Plattformen, die sogenannte Legal Highs über das Internet vertreiben. Getarnt als Kräutermischungen, Badesalze oder Pflanzendünger, werden diese Drogen in knallbunten Tütchen mit schillernden Namen wie Cherry Kokolino, Jamaican Gold Extreme oder Magic Apple beworben. Doch natürlich und pflanzlich oder gar ungefährlich ist hierbei rein gar nichts. Der Konsum dieser synthetischen Designerdrogen kann schwerste Folgen für die Gesundheit haben.

Der BKK Landesverband Bayern und die bayerischen Betriebskrankenkassen haben daher die Präventionskampagne „Legal Highs – legal, illegal, nicht egal“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Jugendliche für die Gefahren und Folgen des Konsums von Legal Highs zu sensibilisieren. Die präventive Botschaft lautet: Legal Highs sind alles andere als harmlos und legal. Vielmehr machen sich die Konsumierenden zu „Versuchskaninchen“ für unerforschte Chemikalien. Unterstützt wird die Kampagne vom Bayerischen Kultusministerium.

Im Mittelpunkt der Kampagne steht ein Plakatwettbewerb. Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren sind hierbei dazu aufgerufen, mit ihrer Botschaft auf die Risiken von Legal Highs aufmerksam zu machen. Zusätzlich wurden Kampagnenmedien entwickelt, z. B. eine Informationsbroschüre für Lehrkräfte und Multiplikatoren in Ausbildungsbetrieben. Die Broschüre enthält neben Fachinformationen zum Thema Legal Highs praktische Anregungen, um das Thema zielgruppengerecht in der Schule ab Klasse 10 oder im Ausbildungsbetrieb zu behandeln. Alle wichtigen Informationen zum Wettbewerb und die Kampagnenmedien finden Sie unter: www.legalhighs-nicht-egal.de.