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Glücksspielsucht

Informationen zur Spielsucht, Koordination von Hilfsangeboten für Betroffene in Bayern und wissenschaftliche Untersuchungen bei der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern

Etwa 18 Prozent der erwachsenen Deutschen haben schon mehrmals in ihrem Leben an einem Glücksspiel teilgenommen; rund 3 Prozent tun dies mehrmals pro Woche. Die größte Gruppe bilden Spieler*innen an Geldspielautomaten. „Von der Spielleidenschaft ist der Weg zur Sucht nicht weit“, warnt das Bayerische Gesundheitsministerium: Ein Teil der Spieler wird glücksspielsüchtig – mit erheblichen psychischen und materiellen Folgen, sozialem und beruflichem Abstieg. Deren Anteil in der Bevölkerung betrug zuletzt 0,87 Prozent.

Lange Zeit suchten Betroffene bei schwerwiegenden finanziellen Problemen Hilfe über die Schuldnerberatung und kamen auf diesem Weg in Kontakt mit der Suchthilfe. Seit dem Jahr 2008 gibt es in Bayern gezielte Hilfsangebote für Betroffene und ihre Familien, koordiniert von der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern.

Die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern ist die zentrale Anlaufstelle für alle Belange rund um das Thema; sie hat bayernweit an 22 Suchtberatungsstellen spezialisierte Fachstellen für die Beratung von Personen mit Glücksspielproblemen und ihre Angehörigen eingerichtet. Gemeinsam mit weiteren 43 von der LSG geförderten Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe bilden sie das "Kompetenznetzwerk Glücksspielsucht“.

Weitere Informationen gibt es bei der Landesstelle Glücksspielsucht.

Dort finden Sie auch die Kontaktadressen der Beratungsstellen in den Regionen München, Garmisch-Partenkirchen, Rosenheim, Landshut, Pfaffenhofen, Augsburg, Memmingen, Neu-Ulm, Ingolstadt, Hof, Donauwörth, Nürnberg, Roth, Weiden, Regenburg, Passau, Bayreuth, Bamberg, Würzburg und Schweinfurt.