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Mit Sicherheit besser! Bayerns neue Präventionskampagne gegen HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen

Schriftzug Mit Sicherheit besser mit roter AIDS-Schleife

Was ist eigentlich HIV, was AIDS? Wie gelangt das Virus in den Körper und wie kann ich mich davor schützen? Wie verhalte ich mich, wenn es ein Risiko für eine Ansteckung gab? Und was, wenn ich mich tatsächlich mit HIV infiziert haben sollte? Diese und alle anderen Fragen rund um HIV und andere sexuell übertragbare Erkrankungen beantwortet MIT SICHERHEIT BESSER, die neue Präventionskampagne des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

Gesundheitsministerin Melanie Huml hatte im Vorfeld des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember 2014 in München die neue Kampagne der Öffentlichkeit vorgestellt. Lebensweltnahe, authentische Bilder und offene, ausführliche Informationen sollen wieder mehr und neue Aufmerksamkeit auf HIV & AIDS und auch auf andere sexuell übertragbare Infektionen ("sexually transmitted infections, STI) richten. Das Bayerische Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung begleitet die Entwicklung der Kampagne und koordiniert ihren landesweiten Einsatz.

Sechs Poster-Motive der neuen bayerischen AIDS-Kampagne

www.MitSicherheitBesser.de

Die wichtigsten Informationen zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen, zu Ansteckungswegen und Schutzmöglichkeiten, aber auch zum HIV-Test, zu Anzeichen einer Erkrankung und zum Leben mit HIV gibt die Website als Herz der Kampagne. Für ganz persönliche Fragen leitet sie weiter zu den Kontaktdaten aller 76 Gesundheitsämter, Aids-Beratungstellen und Aids-Hilfen in Bayern, die anonym und vertraulich Beratung und Hilfe bieten.

"Jedes Jahr infizieren sich Schätzungen zufolge rund 400 Menschen in Bayern neu mit dem HI-Virus. Mit unserer bayerischen Präventionskampagne wollen wir wieder mehr Aufmerksamkeit für dieses Thema erreichen. Denn offensichtlich wird die Ansteckungsgefahr in der Bevölkerung immer weniger als Bedrohung wahrgenommen - obwohl die Krankheit AIDS nach wie vor nicht heilbar ist. Mit einer authentischen Bildsprache wollen wir die Zielgruppen besser als bisher erreichen. Das sind nicht nur Erwachsene, sondern auch Jugendliche, die ihre Sexualität gerade entdecken."

Gesundheitsministerin Melanie Huml (Pressemitteilung vom 26.11.2014)